Menschenbild und Klima Aktions-Gottesdienst am 29. November 2015 in Marburg

Global Climate March: Weltweite Klima-Aktionen

Themengebiet:
Klimawandel
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Marburg, 24.11. 2015 – Am ersten Adventssonntag haben viele tausend Aktivisten und Aktivistinnen die Bundesregierung sowie über 190 weitere Staaten dazu aufgefordert, auf der UN-Klimakonferenz in Paris einen verbindlichen und gerechten Vertrag auszuhandeln. Ziel muss es sein, die Erderwärmung unter 2 Grad, besser noch 1,5 Grad Celsius zu halten und so globale Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Der Vertrag soll nach dem Willen der DemonstrantInnen den Weg zu 100% erneuerbarer Energien bis 2050 ebnen und dazu beitragen, die Welt vor Klimaveränderungen mit unabsehbaren Folgen zu bewahren.
Die Bundesregierung ist zudem dazu aufgerufen, das Momentum der Pariser Klimakonferenz mitzunehmen und den schrittweisen Kohleausstieg bis spätestens 2040 jetzt einzuleiten, um ihr selbst gestecktes Klimaziel von 40% Emissionsminderung bis 2020 doch noch zu erreichen.

 

Breites Bündnis für das Klima
Zivilgesellschaftliche Organisationen, Bürgerinitiativen, Kirchen und Gewerkschaften auf der ganzen Welt unterstützen Demonstrationen vor dem UN-Klimagipfel wie die Großdemonstration in Berlin. Die Klimaaktion in Marburg wird von Avaaz, Greenpeace Marburg und der Universitätskirchen Gemeinde Marburg organisiert.

Viola Wohlgemuth, Klima-Sprecherin von Greenpeace Marburg sagt: „Den Regierungen weltweit fehlt es an Mut und Entschlossenheit. Alle nationalen Selbstverpflichtungen zusammen reichen längst nicht aus, um unter 2 Grad Temperaturerhöhung zu bleiben. Je länger die Länder so zögerlich handeln, umso schwieriger wird es, dieses Ziel noch zu erreichen. Die Welt muss sich endlich von der klimaschädlichen Kohleverfeuerung verabschieden und auf 100 Prozent erneuerbare Energien setzen.“

Der Global Climate March in Paris wurde aufgrund des erhöhten Sicherheitsrisikos abgesagt. Zu diesem Zeitpunkt ist noch unklar, ob und in welcher Form es Möglichkeiten für die Zivilgesellschaft geben wird, in der französischen Hauptstadt zu demonstrieren. Organisationen rufen nun dazu auf, die über 2000 geplanten Veranstaltungen weltweit zu nutzen und für diejenigen auf die Straße zu gehen, die es in Paris nicht können.

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