Wir fordern: Mammut PFC-frei!

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Unberührte Natur, Sonne, weißer Schnee, hohe Berge. Mit diesen Bildern wirbt Mammut für seine Produkte. Doch obwohl sich Outdoor-Marken wie Mammut, The North Face, Columbia etc. naturnah und umweltbewusst geben, verwenden sie in der Herstellung ihrer Produkte gefährliche Chemikalien. Per- und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) tragen dazu bei, Klamotten wasser- und schmutzabweisend zu machen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass sie natürlicher Weise nicht vorkommen. Somit können sie nicht abgebaut werden, sondern reichern sich in der Natur an. Sie wurden bereits in der Leber von Eisbären, wie auch im menschlichen Blut und der Muttermilch nachgewiesen. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass PFC das Tumorwachstum fördern, das Hormonsystem beeinflussen und die Fortpflanzung negativ beeinträchtigen. Wir erwarten von diesen Firmen jedoch mehr Verantwortung und fordern sie dazu auf, derartig schädliche Chemikalien aus der Produktion zu nehmen. Im Rahmen dessen hat die Greenpeace-Gruppe Marburg bereits Mammut-Artikel in Sportläden mit Etiketten gekennzeichnet, die ein skelettiertes Mammut zeigen. Es zeigt die Banderole „mit gefährlicher Chemie“. Des Weiteren wurden Postkarten mit Unterschriften gesammelt, die an die Mammut-Zentrale in der Schweiz geschickt wurden. Auf diesen fordern die Kunden Mammut dazu auf, auf gefährliche Chemikalien zu verzichten und Alternativen zu nutzen. Denn diese sind bereits verfügbar! Fjällräven verwendet seit 2015 keine PFC mehr und auch Páramo hat zugesichert ab April 2016 komplett PFC frei zu produzieren. Inzwischen erklärte sich auch Mammut zu Gesprächen mit Greenpeace bereit, doch noch ist alles offen und es bleibt weiter spannend! 

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