Abenteuer gegen Tiefseefischen

Media

Im November 2011 verschlug mich die Abenteuerlust und der Wille endlich etwas gegen die Überfischung unserer Meere zu unternehmen auf die Arctic Sunrise. Ich durfte Teil der Schiffsbesatzung der heute legendären Arctic Sunrise werden! Wieso und weshalb die Überfischung der Tiefsee ganz besonders schlimm ist - und warum die Tiefsee-Trawler gestoppt werden müssen habe ich 2011 in einem Blog festgehalten. Das, Einblicke zum Alltag auf einem Greenpeace-Schiff und spannende Aktionen auf hoher See könnt ihr hier nachlesen!

Endich da - auf dem Schiff!

Ganz oben in Schottland auf den Äußeren Hebriden steige ich auf die Arctic Sunrise ein. Vier Wochen war sie schon unterwegs, um die großen Tiefsee-Fischtrawler auf dem Nordatlantik aufzuspüren, die mit ihren riesigen Netzen die Meere leerfischen. Ihr Einlaufen in den Hafen von Stornoway habe ich um eine Stunde verpasst, dabei hätte ich sie doch so gerne begrüßt. Jetzt arbeiten schon alle fleißig an Deck und ich muss erstmal suchen, wo ich hin muss.

Aber was mache ich eigentlich hier? Vor wenigen Wochen saß ich noch im Unihörsaal und lauschte Vorlesungen über Ökosysteme und deren Schutz.  Als frisch gebackene Bio-Bachlorette bin ich jetzt ganz schön neugierig, was in den nächsten Wochen auf uns alle zukommen wird. Ausgerechnet im November auf dem Nordatlantik auf einem Schiff - das könnte einer der unbequemsten Orte sein, die man sich aussuchen kann. Es könnte aber auch einer der interessantesten und spannendsten Orte sein, den man sich aussuchen kann. Am Ende siegt die Neugier darauf, wie es ist, für längere Zeit auf einem Schiff zu leben, den internationalen Teil der Greenpeace-Welt im Gegensatz zum deutschen Büro kennenzulernen und Teil eines großen Projektes zu sein. Dass man dabei seine eigenen Grenzen kennenlernen und vielleicht sogar erweitern kann, macht die Sache nur noch besser - und außerdem muss ja irgendjemand die Erde retten oder wie in diesem Falle, die Tiefsee vor ausbeutender Fischerei schützen!

Die letzten Aktionen der Kampagne habe ich gespannt im Internet verfolgt, ein Trawler wurde im Hafen gestellt, einer auf See. Das nächste Mal werde ich dann wohl dabei sein. Es regt mich tierisch auf und ich finde es extrem unverantwortlich, wenn die zuständigen Leute, die die Möglichkeiten und Hebel hätten - nicht dafür sorgen, dass die Vielfalt des Ökosystems erhalten bleibt und dass es auch in Zukunft noch genügend Fische in den Ozeanen gibt.

Kaum an Bord erklärt mir Chris, für die Logistik zuständig, die Basics auf dem Schiff. Doch trotz Schiffstour durchblicke ich das vermeintliche Chaos der Gänge nur schwer. Ich weiß auch meist nie so richtig, auf welchem Deck ich gerade bin: Geht es jetzt zur Messe (dem Essensraum) nach oben oder nach unten? Und wo war noch gleich das Klo? Das Thema Nummer 1 unter den Neuankömmlingen an Bord ist Seekrankheit, aufgewiegelt durch die lebhaften Erzählungen der Stammcrew - das können ja heitere Wochen für den Magen werden! Die Arctic Sunrise ist bei allen berüchtigt für ihre besonders starke Schaukelei. Ich habe schnell noch die Chance genutzt, und mir im örtlichen Supermarkt eine große Ingwerknolle gekauft - das soll gut sein gegen Seekrankheit. Ob's hilft…

 

"900 crew-briefing in the mess" - steht da in weißer Kreideschrift an der Wandtafel im Frühstücksraum. Schon seit ein paar Stunden kursiert hier an Bord das Gerücht, ein Trawler sei in Sichtweite der Arctic Sunrise. Alle sind aufgeregt, zumal kaum jemand am zweiten Tag schon mit einer weiteren Begegnung gerechnet hatte.

Mit dem Crew-Briefing fängt die Besatzung an, sich für die bevorstehende Aktion fertig zu machen. Wie ein Ameisenhaufen wuseln sie alle herum – jeder weiß, was er zu tun hat: schnell noch die letzten Banner fertig malen, Schlauchboote fertigmachen und zu Wasser lassen, Trockenanzüge anziehen und so weiter.

"STOP Überfischung" wird in fünf unterschiedlichen Sprachen auf gelben Stoff gebracht: Klar, die Meere gehören allen Menschen, das macht die Kampagne auch so international. Menschen aus Frankreich, Spanien, Polen, Deutschland und aus englisch-sprachigen Ländern werden die Forderung in ihrer Sprache lesen können.

Doch bevor das soweit ist, werden die Schlauchboote im aufgewühlten Nordatlantik in Position gebracht. Los geht's: Hinter dem fischenden Trawler wird eine große, aufblasbare Rettungsinsel ins Wasser gelassen. Daran ist Banner mit der Aufschrift "Stop destructive fishing" festgemacht. Eigentlich wollen sollte die Rettungsinsel mit vier Besatzungsmitgliedern drauf an den Trawler gehängt werden. Aber hinter dem Schiff herrschen raueste Bedingungen. Das Wasser ist extrem aufgewühlt und die Rettungsinsel lässt sich nicht befestigen. Die Botschaft wird dadurch aber nicht geschmälert: Die Tiefseefischerei muss ein Ende haben. Und, dass dieses Treiben auch noch durch EU-Fördergelder unterstützt und gefördert wird, ist ein echtes Unding.

Der spanische Trawler zieht von dannen und die Aktivisten kommen zurück an Bord. Schlauchboote und Rettungsinsel werden wieder eingeholt und das Deck aufgeräumt. Die Aktivisten pellen sich aus den Trockenanzügen. Ich bin müde und voll von neuen Eindrücken. Zufrieden, hoffe ich, dass wir bald schon den nächsten Trawler bloßstellen können. Und ich glaube, das geht jedem an Bord genau so.

Die Tiefseefischerei ist eine der schlimmsten Fischereimethoden in Europa. Riesigen Netze dringen in Tiefen zwischen 400 und 1.500 Metern ein, wo niemand den angerichteten Schaden sieht. Auf der Suche nach Fisch zerstören sie einzigartige Lebensräume.
Die Tiefseefischerei ist ein perfektes Beispiel dafür, was in der EU-Fischereipolitik falsch läuft. Zwischen 1996 und 2010 sind aus den Steuern der europäischen Bürger mehr als 140 Millionen Euro Subventionen in die spanische Tiefseefischerei geflossen. Spanische und französische Fischer sind für fast 70 Prozent der Tiefseefänge in Europa verantwortlich.

 

Ein Regenbogen zieht sich über den Horizont. Im Licht der untergehenden Sonne (klingt kitschig, ist aber wirklich so!) entfernt sich der spanische Tiefseetrawler immer weiter von uns. Zufriedenheit und viele strahlende Lächeln haben sich über die Gesichter der Crew gelegt.

Dass der Tag so gut enden würde hatte ich zwar gehofft, aber nicht gedacht. Zwei Tage zuvor, als wir noch im irischen Hafen in Galway lagen, hat ein Erkundungsflug vier spanische Trawler ausfindig gemacht. Die spanische Tiefseetrawler-Flotte ist die größte und am höchsten von der EU subventionierte. Besonders ihre Schiffe waren bisher nicht zu findet: Ohne eingeschaltetes AIS (ein System, das über Satelliten automatisch die einzelnen Schiffspositionen anzeigt), sind die Trawler für uns wie Nadeln im Ozean.

Am Abend wird es laut an Deck - die Maschinen laufen an, wir verlassen den Hafen und sind wieder unterwegs auf dem Nordatlantik. Mal sehen, ob wir die Trawler einholen.

Bereit für die Aktion. Wir sind draußen auf dem Meer in Sichtweite des Trawlers. Drei Schlauchboote sind voll besetzt mit Greenpeacern: Ein Boot für die Presse, eins voll mit Aktivisten und eins zur Sicherheit. Sie nähern sie dem Heck des fischenden Trawlers und befestigen eine große grüne Schwimmboje an einem der beiden Zugkabeln des Tiefseenetzes. Mir wird ein bisschen mulmig zumute: Die Besatzung des Trawlers versucht die Aktivisten von Deck aus mit Hämmern und anderem Gerät abzuschrecken. Die Aktivisten wollen noch ein Schlauchboot an der Boje festmachen. Doch der Trawler kommt ihnen zuvor: Plötzlich legt er den Rückwärtsgang ein und beginnt sein Netz einzuholen.

Kann es wirklich wahr sein? Haben wir es geschafft? "Stop Überfischung"  fordern wir mit leuchtenden Handbannern, während sich die Netzleinen Meter um Meter auf die riesige Winde wickeln. Am Ende kommt das Fangnetz an die Oberfläche - es ist fast leer. Der Trawler hat sein Fischen frühzeitig abgebrochen und macht sich von dannen. Diesen Fang hat die Arctic Sunrise gestoppt! Für uns war das ein erfolgreicher Tag. Trotzdem werden vielleicht nur wenige Seemeilen entfernt andere längst übernutzte Fischbestände weiter dezimiert - wir können leider nicht überall gleichzeitig sein. Jetzt wird es Zeit, dass die EU nach zehn Jahren endlich mit einer reformierten Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) der Überfischung ein Ende setzt und nachhaltiger Fischerei einen gesetzlichen Rahmen gibt.

Grün im Gesicht

Es hilft alles nichts. Liebevoll wird die Arctic Sunrise intern auch "die Waschmaschine" genannt. Vor meiner Abfahrt von Stornoway in Schottland hatte ich noch eine extra Portion Ingwer gekauft, in der Hoffnung, mich damit vor Seekrankheit retten zu können. Doch ich werde eines besseren belehrt.

Dabei ging die Reise so friedlich los (na ja, zumindest im Hafenbecken): Abends abgelegt, ins Bett gegangen, sanft schaukelnd eingeschlafen. Doch dann mit dem Wecken am nächsten Tag, draußen auf See, gilt der erste Guten-Morgen-Gruß dem Mageninhalt. Das Schiff schwank dramatisch in alle Richtungen. Ich liege bleich-gelb im Bett, neben mir schwebt das Handtuch im 45° Winkel von der Wand meiner Kammer. Tapfer versuche ich aufzustehen und am Tagesgeschehen teilzunehmen. Ich stelle tröstend fest, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Erkennungszeichen: roter Eimer, apathischer Blick und der bemühte Versuch, wenigstens ein paar Schlucke Ingwertee hinunter zu bekommen. Alle Tipps besagen: normal Weiteressen. Die sind lustig!

Mich hat es besonders hart erwischt. Vier Tage brauche ich, um mein Gehirn davon zu überzeugen, dass das Schwanken so in Ordnung ist. Aber wer im November auf den Nordatlantik rausfährt, ist wohl selber Schuld.

Alles bewegt sich.

Eigentlich hätte ich schon im Hafen skeptisch werden müssen, als Wendy, die Köchin mir stolz die neu angeschweisste Halterung für den (massiven Stahl-!) Herd zeigt, der sich beim letzten Sturm selbstständig gemacht hat und durch die Küche gerutscht ist. Wirklich alles an Bord ist festgebunden, JEDE Tür und Klappe hat eine zusätzliche Sicherung. Schon bei der ersten Schiffführung werden wir gewarnt: "All things that can move will move!"

Seebeine

Jetzt macht es endlich Spaß. Ich arbeite zusammen mit den anderen Aktivisten auf dem Poopdeck (ganz hinten auf dem Schiff)und bereite die Rettungsinsel vor, die wir bei der nächsten Aktion verwenden wollen. Dabei ist es schon eine Herausforderung, sich allein auf den Beinen zu halten. Immer wieder finde ich mich plötzlich jemand anderes umklammernd, um nicht umzufallen, zusammen halten wir uns an dem nächst besten Seil fest, das wir greifen können. Auf dem Deck schwappt eine riesige Pfütze von einer Seite zur anderen, der ich versuche, aus dem Weg zu tanzen.

Wendy beobachtet mich amüsiert und stellt fest: "Da hast Du also endlich Deine Seebeine* bekommen."

*Seebeine: Fähigkeit, trotz Schlingern und Stampfen auf Deck zu gehen.

Wachgequietscht

7:24 Uhr. "Ha! Da war es wieder!" Verdutzt öffne ich die Augen und schaue auf die Uhr meines Handys. Ein ungewöhnliches Quietschen hat mich aufgeweckt. Es ist leise, aber auffallend anders als die normalen Schiffsgeräusche. Aber schon klopft es an meiner Tür: "Wake-up-Call - good morning!", der persönliche Weckdienst an Bord der Arctic Sunrise. Ich mache mich bereit für einen normalen Tag an Bord. In der Messe esse ich gemütlich mein Müsli, während ich die anderen Crewmitglieder beim Wachwerden beobachte.

8:00 Uhr. Klos oder Flure? Zu gemütlich darf ich es mir aber nicht machen, um acht Uhr beginnt das Putzen der Wohnbereiche an Bord. Bei 30 Leuten auf engem Raum spielt Hygiene eine große Rolle. Jeden Morgen werden also Toiletten, Duschen, die Waschküche, Lounge und Flure geputzt. Beim Verteilen der Aufgaben gilt das Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm", denn wer sich zuerst in die Putzliste einträgt, der hat noch die Wahl zwischen Klos und Fluren…

9:00 Uhr. Ich melde mich bei Tuomas, dem Bootsmann. Er ist für die Einteilung der Arbeitsaufgaben zuständig. Auch für uns Aktivisten findet sich immer etwas: von der Herstellung von Schlüsselanhängern aus Plastikeimern, Lappen schneiden aus alten Klamotten, über das Sortieren von Arbeitskleidung und Schuhen, bis zum Anstreichen von Reling und Co. und natürlich dem typischen Deckschrubben, ist alles dabei.

10:54 Uhr. "Dolphin-time!", Tuomas unterbricht mich bei meiner Arbeit. Ich hatte die Lautsprecherdurchsage gar nicht gehört, alle anderen sind schon an Deck. Die Arbeit darf für solche Ereignisse selbstverständlich unterbrochen werden.

Alle drängeln sich am Bug des Schiffes, lehnen sich über die Reling. Da sind sie, die Delfine, in unserer Bugwelle lassen sich über zehn von ihnen von unserem Schiff anschieben. Sie spielen herum, schwimmen voraus, machen einen Bogen, drehen sich auf die Seite und machen kleine Sprünge und typische Delfingeräusche. Daher kam also das Quietschen, das ich morgens in der Kabine gehört habe! In einiger Entfernung sehen wir eine weitere Gruppe herannahen. Während ich die Tiere weiter beobachte bekomme ich richtig gute Laune. Es ist ein schönes Gefühl, während wir mit einer Kampagne unterwegs sind, um uns auch für ihren Lebensraum einsetzen, diese tollen Tiere so nah sehen zu können. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht gehe ich zurück zu meiner Arbeit.

12:00 Uhr. Ich stehe in der Schlange am Mittagsbuffet an. Es duftet verführerisch. Wie Wendy, die Köchin es schafft in der kleinen Schiffskombüse so geniale Menüs zu zaubern, bleibt mir ein Rätsel.

13:00 Uhr. Es geht weiter mit der Arbeit an Deck. Um 15:00 Uhr freue ich mich über die kleine Pause mit Kaffee, Tee und Keksen.

17 Uhr. Es ist schon wieder "beer-o'clock": Feierabend. Punkt 18:00 Uhr lade ich mir dann noch einmal meinen Teller voll mit Wendy's Köstlichkeiten. Ganz nach Lust und Laune mache ich es mir dann in der Lounge bei einem guten Buch oder Film gemütlich, oder geselle mich zu der Runde im Schiffsbug.

 

Mein Abenteuer geht zu Ende – Überfischung der Tiefsee hoffentlich auch!

Felder, Wälder und Städte ziehen an mir vorbei. Kein Wasser, kein Schaukeln mehr, kein Wind, kein brummender Motor. Ich sitze im Zug, auf dem Weg von Amsterdam zurück nach Hause und die Welt fühlt sich komisch an. Ich denke an meinen blauen Arbeitsoverall, der noch am Haken im Schiffsrumpf der Arctic Sunrise hängt.

Es war eine eindrucksvolle Tour für mich. Unser Team hat auf dem Meer dafür gesorgt, dass Politiker (vor allem in Spanien und Frankreich) aufgewacht sind: Die Problematik der hochsubventionierten, zerstörerischen Tiefseeflotte ist öffentlicher Gesprächsstoff geworden. Das ist ein großer Erfolg für uns!

Ich weiß jetzt, dass so eine Kampagne auf hoher See kein Zuckerschlecken ist. Insgesamt fünf Aktionen wurden in dieser Zeit in Häfen und auf dem offenen Meer gemacht. Manchmal auch trotz starken Windes, hoher Wellen und Seekrankheit. Es lief nicht immer alles nach Plan – aber davon ließ sich keiner der Crew demotivieren. Das wurde eher als Ansporn gesehen und manchmal muss man einfach spontan sein. Bei der letzten Aktion haben wir den Tiefseetrawler tatsächlich zum vorzeitigen Einholen seines Netzes gebracht – das war der krönende Abschluss.

Auf dem Nordatlantik habe ich vieles gelernt: Über den Schiffsalltag, die Tiefsee und über mich selbst. Ich bin super glücklich, so viele tolle Leute aus so vielen verschiedenen Ländern kennengelernt zu haben, die sich alle auf beeindruckende Weise, mit viel Herzblut und mit ihren ganz unterschiedlichen Fähigkeiten für den Schutz der Erde einsetzten. Ich bin auch ein bisschen stolz auf uns: Ich habe das gute Gefühl, wirklich etwas bewegt zu haben und weiß, dass Greenpeace an den Tiefseeflotten und der Politik auch weiterhin dran bleiben und Druck machen wird.

Und wenn ich an die Arctic Sunrise denke, die jetzt für ein paar Reparaturarbeiten sorgsam vertäut im Hafen von Amsterdam liegt, bin ich mir sicher, dass ich noch weitere Male auf Greenpeace-Schiffen unterwegs sein werde, um mich für den Erhalt und den Schutz unserer Umwelt einzusetzen.

Die Kampagne gegen die Überfischung der Tiefsee geht nun an Land weiter. Vor allem in Spanien und Frankreich wird dies ein großes Thema sein, diese Länder haben die größten Tiefseeflotten in der EU und bekommen ungeheure Summen an Subventionen. Aber auch alle anderen Länder geht es etwas an: Dänemark hat als nächstes den EU-Vorsitz und wird damit maßgeblich an der Ausarbeitung des neuen Gesetzes zur gemeinsamen Fischereipolitik mitwirken; ein polnisches Filmteam an Bord hat sich sehr für unsere Arbeit interessiert und auch deutsche Europa-Politiker werden an der bevorstehenden Reform des Fischereigesetzes mitarbeiten. Und schließlich brauchen wir einen gesunden Ozean und sollten einen solchen auch an kommende Generationen weitergeben können!

Tags