Keine Ölbohrungen im Wattenmeer

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Diesen Sommer waren drei Marburger GreenpeacerInnen für eine Woche auf der Beluga II in der Nordsee unterwegs. Sie haben dort für interssierte Besucher Schiffsführungen angeboten, aber auch den Rumpf des Schiffes geschrubbt und Unterschriften gesammelt.

Auf der diesjährigen Sommertour der Beluga II ging es nämlich gegen die Pläne des Ölkonzerns DEA mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer nach Öl zu bohren.

In diesem weltweit einzigartigen Ökosystem wäre das eine totale Katastrophe. Immer wieder kommt es bei Bohrungen zu folgenschweren Unfällen. Solche Ölkatastrophen haben verheerende Auswirkungen auf den Lebensraum Meer, aber auch auf Küstenregionen. Das Risiko im Wattenmeer ist hinsichtlich des erwarteten Ertrags zudem absolut unverhältnismäßig: Dea vermutet rund 20 Millionen Tonnen Öl unter der Oberfläche – eine Menge, die den Bedarf Deutschlands gerade einmal zwei Monate decken könnte. 

Wenn ihr mehr zur Kampagne erfahren wollt klickt hier und unterzeichnet unsere Petition gegen Ölbohrungen im Wattenmeer.

 

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